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Judith Schmidt
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« am: 28. Juli 2010, 12:59:25 » |
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Man versucht ja immer, die Weide, den Stall etc. so equidengerecht wie möglich zu gestalten und dennoch darauf zu achten, dass sein Liebling sich nirgends verletzen kann - siehe auch "mit Halfter am Zaun erwürgt" ... Seit einigen Wochen haben wir einen Traktorreifen von 160 cm Durchmesser, den wir nun in der Sommerzeit unter einem Baum platziert haben und darin bekommen unsere Esel ihr Heu serviert. Sie können, wie es für ihre Art natürlich ist, vom Boden fressen und dennoch verteilen sie das Heu nicht überall im Auslauf. Hatte diese Methode schon bei einigen anderen Haltern gesehen und fand sie bisher immer gut, doch da wir lange unsere Esel und Ziegen gemeinsam fütterten, machte es bei uns wenig Sinn, denn die Ziegen springen in den Reifen rein, kacken und pieseln rein usw. Aber seitdem wir unsere Tiere bei der Raufutter gaben trennen, die Ziegen wurden zu dick, da sie den Eseln zuviel weggefressen hatten, ergaben sie für mich neue Perspektiven. Heute sitze ich, wie jeden Tag, mit unter dem Baum und frühstücke mein Müsli, während die Esel ihr Heu aus dem Reifen mümmeln. Und dann ging es plötzlich ganz schnell. Unser Fohlen wollte bei seiner Mama trinken und verhaspelte sich irgendwie mit den Beinen und plumste in den Reifen rein. Das Heu war schon fast alles verputzt worden und so landete er wirklich tief in den Reifen und lag wie ein Käfer auf dem Rücken. Ich stellte sofort mein Müsli zur Seite und überlegte ich wie ein 97 cm großes Fohlen am besten nun wieder auf die Beine stelle, doch Le Chaim zappelte so geschickt, dass er die Stolperfalle tatsächlich alleine meisterte und 3 Senkunden später wieder außerhalb des Reifens stand. Nichts desto trotz wäre mir nie in den Sinn gekommen, das sowas überhaupt passieren kann  . Welche Erfahrungen habt ihr denn so im Laufe eures Lebens mit solch überraschenden Fallen und euren Eseln gemacht? Erzählt doch mal.
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Judith grüßt aus Belgien  Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzunicken oder vor einem Elefanten den Hut zu ziehen. Maxim Gorki
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Eselkönig
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« Antwort #1 am: 28. Juli 2010, 18:45:29 » |
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Habe mir 5 meter lange Tröge aus Holz gemacht um Walzhafer und Gerste darin zu Füttern.Die Tröge sind ca.20 mal 20 cm und 5 Meter lang.Hatte eine Stute die darin vor ca 4 Jahren ihr Fohlen reingebar.Das Fohlen ist mit dem Rücken drin liegen geblieben.Habe es zu Spät bemerkt und das Fohlen hat es nicht geschaft.Lg 
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Jakob
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« Antwort #2 am: 28. Juli 2010, 19:00:05 » |
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Oh, Eselkönig, das ist ja schrecklich!!!
Nicht nur dass mein Stall klein ist, es steht in der Mitte auch noch ein Stamm. Eines Morgens, als ich in den Stall komme, sehe ich wie sich Ipek im Stroh wälz und mit dem Bauch an dem Stamm hängenbleibt. Sie kann keinen Schwung holen um sich zurückzurollen wegen des Stammes, aber in Richtung Stamm geht ja auch nicht. Sie lag dann auch wie ein Käfer auf dem Rücken und hat mit den Beinen in der Luft rumgezappelt. Deshalb konnte ich auch nicht hin um sie einfach zur Seite zu kippen, weg vom Stamm, ich hätte ja die Hufe ins Gesicht bekommen. Sie hat es dann nach kurzem Gezappel ohne mich geschafft, aber ich war doch schon in Sorge. Hab das gleiche seitdem öfter gesehen, es scheint sie nicht zu stören dass sie da hängenbleibt.
Grüße, Lydia
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Iaaah Desi
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« Antwort #3 am: 28. Juli 2010, 20:03:29 » |
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@ Eselkönig: das tut mir echt leid, sah bestimmt furchtbar aus, als du es bemerkt hast. Aber das die Stute sich ausgerechnet diese Ecke ausgesucht hat... Komisch... @Lydia: es steht in der Mitte auch noch ein Stamm verstehe nicht ganz.. hast du als Raumteiler einen Baumstamm auf dem Boden liegen oder wächst in der Mitte des Stalls ein Baum (dass der Stall um den Baum gebaut worden ist? - habe ich alles schon gesehen  ). Weil wenn du eh einen kleinen Stall hast, bräuchtest du ja eigentlich keinen Baumstamm als Raumteiler....? Kann mir das bildlich gerade nicht vorstellen. Wohl aber kenn ich das Bild, wenn Eselchen beim Wälzen irgendwo gegen "donnert" oder sich versucht bergauf zu wälzen und dann das "Strampeln" beginnt - immer lustig anzusehen 
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Leise zieht durch mein Gemüt Liebliches Geläute. Klinge, kleines Eselslied, Kling hinaus ins Weite.
Kling hinaus, bis an das Haus, Wo die Diesteln spriessen. Wenn du einen Esel schaust, Sag, ich lass ihn grüssen (frei nach Heinrich Heine)
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Eseloma
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« Antwort #4 am: 28. Juli 2010, 20:45:46 » |
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Hallo Eselkönig
Wie ich im Forum so mitbekomme züchtest Du Esel oder? Warum sterben bei Dir immer die Fohlen? Hast Du keinen Stall wo die Tiere sich vor Sonne schützen können? Oder wenn Sie Fohlen bekommen brauchen Sie auch einen Stall damit Sie Ihre ruhe haben und von den anderen getrennt sind zumindest einige Tage. Leider glauben viele Eselbesitzer Weide ist alles und das beste. Mag schon sein nur ein richtiger Stall ohne Zug und wo man Schatten hat wenn die Sonne runterknallt ist auch sehr wichtig. Ich würde sagen das wichtigste.
LG Eseloma
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Jakob
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« Antwort #5 am: 28. Juli 2010, 20:58:26 » |
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@ Desi, Stamm war nicht gut ausgedrückt, (stell ich mir auch schön vor: ein Stall um einen Baum gebaut), es ist ein Stempel oder Balken, komm nicht auf das richtige Wort, darauf ist die Decke gestützt. Wahrscheinlich würde die Decke auch ohne diesen Balken oben bleiben, weil der nicht der einzige ist, aber sicher bin ich mir da nicht. Gruß, Lydia
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Iaaah Desi
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« Antwort #6 am: 28. Juli 2010, 21:38:59 » |
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ach so okay, verstehe, es handelt sich also um einen ganz normalen Holzträger, welcher die Decke hält  alles klar. Manche haben halt in ihrem Stall alte Baumstämme als Raumteiler, deshalb dachte ich: wenn du eh schon nicht viel Platz hast in deinem Stall ist es ja kein Wunder, dass Eselchen dann dagegen donnert, aber so... mh...versteh einer die Langohren  Unsere wälzen sich auch manchmal direkt vor der Wand (als ob der Stall nicht groß genug wäre) und donnern dann auch manchmal an die Wand mit den Hufen, aber es scheint ihnen wohl nix auszumachen... 
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Leise zieht durch mein Gemüt Liebliches Geläute. Klinge, kleines Eselslied, Kling hinaus ins Weite.
Kling hinaus, bis an das Haus, Wo die Diesteln spriessen. Wenn du einen Esel schaust, Sag, ich lass ihn grüssen (frei nach Heinrich Heine)
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Atti
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« Antwort #7 am: 28. Juli 2010, 23:00:18 » |
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Hi Im letzten Jahr hat bei mir ein Fohlen von Muttern die Taufe erhalten.  Mütter sind manchmal ja recht rabiat und sie hat ihn zu weit geschubst, er ist dann rückwärts in den Wasserbottich geplumst.Nix schlimmes passiert,er stand nur recht bedröppelt da.  .Er hätte eh nicht ertrinken können,der Bottich ist umgekippt ,während er sich wieder "hoch gearbeitet" hat. Vor ca 9 Jahren hat mein Flaschenbaby längs im Trog fest gelegen.Sie war 1jährig und ist ein Großeselchen(1,35m) Wie es passiert ist,weiß ich nicht.Auf jeden Fall hat sie ihre Schnauze so kaputt gehabt,das es nur noch eine blutige Masse war.Aufstehen ging auch nicht.Wir haben sie heraus gesägt,sie in Mitte des Stalles gelegt.Nach 2 Tagen haben wir sie dann mit dem Flaschenzug auf die Beine gestellt und.... sie konnte stehen,sie konnte gehen !! und wurde wieder fit.Noch heute sieht man an ihrem verdickten Halsmuskel,wie sie damals immer versucht hat,auf zu stehen. Gruß Atti
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Albert
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« Antwort #8 am: 28. Juli 2010, 23:39:07 » |
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Welche Erfahrungen habt ihr denn so im Laufe eures Lebens mit solch überraschenden Fallen und euren Eseln gemacht? Erzählt doch mal. Eine nicht erkannte, eventuell tötliche Eselfalle - glimpflich verlaufen!
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Lange Ohren sind meine Leidenschaft - deine auch?
Ich gebe hier meine persönliche, Meinung wieder. © beachten: bitte meine Zustimmung einzuholen!
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Eselkönig
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« Antwort #9 am: 29. Juli 2010, 05:11:05 » |
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« Letzte Änderung: 29. Juli 2010, 05:14:26 von Eselkönig »
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Christel225
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« Antwort #10 am: 29. Juli 2010, 06:58:27 » |
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hallo,
vll kennt einer von euch die heuraufen für rinder, in die man 1-2 rundballen spannen kann. die stehen auf vier füßen und drunter ist ein relativ niedriger spalt. keine ahnung wie, aber mein zwergeselmädchen lag eines tages komplett unter der heuraufe. ich habs bemerkt, weil ich das rhythmische gebumber gehört hab, als sie immer mit dem kopf gegen den raufenboden rumpste. schrecklich. sie war total nassgeschwitzt, lag auf der seite ganz unter der raufe. vll is sie beim toben ausgerutscht und längs drunter gerutscht. haben sie dann unter gegenwehr herausgezogen, sie hatte einige abschürfungen am kopf, aber nicht weiter schlimm, wenn man bedenkt, was hätte passieren können, hätte sie panik gekriegt. dann war wieder gut.
*puh*
gruß corina
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Viele Grüße aus Gochsheim
von Corina und den beiden Langohren Ines und Mädel
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Möhrchen
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« Antwort #11 am: 29. Juli 2010, 13:35:47 » |
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Unsre Mädels Sina und Ayat brauchen keine Fallen - die schaffen das locker gegenseitig.  Sie neigen dazu, sich eng nebeneinander zu wälzen (selbst wenn massenhaft Platz is rundherum) - und es ist wirklich schon oft passiert, dass sie sich dann seitlich mit allen vier Beinen quasi ineinander verkeilen, also sich umarmen, Bauch an Bauch - und dann richtig kämpfen müssen, um von einander loszukommen. Noch is nix Schlimmes passiert, aber das kann schon gefährlich werden, wenn beide so leicht panisch anfangen zu strampeln, nicht gleich loskommen und einander dabei ja auch treffen.  lg Andrea
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